Wie man vielleicht bereits vermuten kann, besteht der Schall aus Schwingungen, die sich zusammengefasst als Druckwelle fortpflanzen, sobald einzelne Moleküle aneinanderstoßen. Was allerdings wichtig ist, damit der Schall sich tatsächlich ausbreiten kann, ist ein Trägermedium. Und verschiedene Trägermedien haben unterschiedlich dicht angeordnete Molekülstrukturen, wodurch der Schall nie gleich schnell ist.
In der Luft, bei etwa 21 Grad Celsius, hat Schall
eine Geschwindigkeit von etwa 344 Metern je Sekunde. Im Wasser,
welches ein dichteres Trägermedium darstellt, beträgt die
Schallgeschwindigkeit beachtliche 1.500 Meter in der Sekunde. 17-mal
schneller als in der Luft ist die Ausbreitung des Schalls in der
harten Struktur von Stahl - nämlich 6.000 Meter pro Sekunde.
Je
nach Eigenschaft des Trägermediums bewegt sich Schall also
unterschiedlich schnell. Und weil Schall stets ein solches Medium
benötigt, ist es auch nicht möglich, dass er sich im Vakuum
ausbreiten kann.
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