Die Paarungszeit der Hirsche findet immer dann statt, wenn eine bestimmte Dauer des Tageslichts erreicht wird, und das ist im Herbst. Somit werden junge Hirsche im Frühjahr geboren, was von Natur aus so eingerichtet ist, da die stillenden Hirschkühe nun ausreichend frisches Gras vorfinden.
Hirsche erkennen die Brunftzeit mit
Hilfe spezieller Zellen im Auge. Diese sogenannten Ganglienzellen in
der Retina, welche lichtempfindlich sind, messen die
Tageslichtstunden und übermitteln die entsprechende Information an
das Gehirn. Sind nun die Tage kurz genug, werden aufgrund der
Informationen die Hormone freigesetzt, welche die Hirsche
letztendlich veranlassen, sich zu paaren.
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