Wenn eine Mücke zusticht, bekommen wir es meistens gar nicht mit. Erst sobald es juckt, wissen wir, dass uns eine Mücke gestochen hat. Dass der direkte Stich einer Mücke nicht weh tut, liegt am mikroskopisch kleinen Injektionssystem des blutsaugenden Insekts. Denn der Rüssel der Mücke wird in Verbindung mit den Stechborsten leicht vibrierend in die Haut geschoben, wobei es zur Bildung von zwei Kanälen kommt, durch die dann jeweils Speichel injiziert und Blut abgesaugt werden.
Dieses Injektionssystem der Mücken fasziniert sogar
Wissenschaftler - Forscher sind nämlich bestrebt, schmerzfreie
Injektionsnadeln für den medizinischen Bereich zu entwickeln, die
auf dem Prinzip des Stechrüssels von Mücken beruhen.
Übrigens
bevölkern Mücken unseren blauen Planeten bereits 100 Millionen
Jahre, und heute existieren auf der ganzen Welt über 2.500
verschiedene Mückenarten. Auch wenn sie imstande sind schmerzlos
zuzustechen, können uns Mücken dennoch gefährlich werden, da sie
potenzielle Überträger von Krankheiten wie beispielsweise Malaria
und Denguefieber sind.
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