Immer noch herrscht unter Wissenschaftlern Uneinigkeit darüber, welcher der längste Fluss der Welt ist. Das hat mit der Art und Weise der Längenermittlung zu tun, jedoch auch damit, ab welcher Stelle ein Srom als eigenständiger Fluss gilt. Somit ist fraglich, ob nun der Nil oder der Amazonas als längster Fluss bezeichnet werden soll.
In
der Regel betitelt man den Nil mit einer Länge von 6.695 Kilometern
als längsten Fluss der Erde, wobei er sich aus dem Weißen sowie dem
Blauen Nil zusammensetzt. Seinen Weg bahnt sich der in Afrika
befindliche Nil von Süd nach Nord und mündet ins Mittelmeer. Der
nächstgrößere Strom ist der Amazonas - er hat eine Länge von
6.448 Kilometern und fließt von West nach Ost durch Südamerika, um
zuletzt in den Atlantik zu münden. Immerhin ist der Amazonas der
wasserreichste Fluss auf unserem Planeten, denn er führt 20 Prozent
des weltweiten Süßwasseraufkommens mit sich.
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