"Seltene Erden" - dieser Begriff stammt aus der Zeit der industriellen Revolution, in welcher man ein unbekanntes schwarzes Mineral entdeckte. Nach der Untersuchung stellte man fest, dass eine ebenso unbekannte Substanz in diesem Mineral verborgen war. Erden nannte man einst alle Stoffe, welche in chemischer Hinsicht als Sauerstoff-Verbindungen auftreten; und als selten bezeichnete man die gefundenen Stoffe, weil lediglich die größeren Vorkommen der entsprechenden Mineralien rar waren und sind.
Im Klartext
bedeutet das nun, dass es sich nicht um Erden handelt, sondern um
Metalle in den Mineralien, welche in der Erdkruste auftauchen. Der
Begriff Seltene Erden wird einfach nur weiterverwendet. Zwar gibt es
tatsächlich einige Seltene Erden, also bestimmte Metalle, die sehr
selten sind, jedoch gibt es welche, die sogar häufiger vorhanden
sind als beispielsweise Gold und Platin.
Seltene Erden sind
schon länger bekannt, aber erst heutzutage weiß man, dass die
Seltenerd-Metalle kaum noch wegzudenken sind, da sie in vielen
modernen Technologien eingesetzt werden. So stecken Seltene Erden
beispielsweise in modernen Leuchtmitteln für beispielsweise LCD- und
Plasmabildschirme, in der Touchscreen-Technik von Smartphones, in
Katalysatoren von Fahrzeugen wie auch in Magneten für Festplatten
und Lautsprecher. Folgende Seltene Erden sind bekannt: Cer,
Dysprosium, Erbium, Europium, Gadolinium, Holmium, Lanthan, Lutetium,
Neodym, Praseodym, Promethium, Samarium, Scandium, Terbium, Thulium,
Ytterbium und Yttrium.
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