Sobald die Kühlkette von Tiefkühlkost unterbrochen wird oder der Gefrierschrank oft geöffnet wird, kommt es in der Regel zum sogenannten Gefrierbrand. Bei Gefrierbrand handelt es sich um weißlich bis graubraun verfärbte Stellen an Lebensmitteln, die tiefgekühlt werden müssen. Finden also Temperaturschwankungen statt, entstehen beim anschließend erneuten Frosten minimale Verletzungen des Gewebes am entsprechenden Lebensmittel - die jeweils betroffenen Stellen trocknen aus und werden ledrig. Da sich beim Gefrierbrand außerdem die Struktur der Fett- und Eiweißmoleküle ändert, ist auch der Geschmack betroffen - er wird ranzig.
Wer
Gefrierbrand vermeiden will, sollte folglich darauf achten,
eingefrorene Lebensmittel zügig aus dem Gefrierschrank zu nehmen und
die Tür schnellstmöglich wieder zu schließen. Im Übrigen kann
aber auch falsche Lagerung für Gefrierbrand verantwortlich sein.
Wenn Lebensmittel nämlich nicht luftdicht verpackt sind, oxidieren
sie. Fleisch beispielsweise muss daher stets enganliegend
verschlossen werden - am besten ist jedoch, es zu vakuumieren. Eine
gesundheitliche Gefahr besteht bei Gefrierbrand generell aber nicht,
wodurch es ausreichend ist, die betroffenen Stellen
herauszuschneiden.
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