Feste Materialien lassen es nicht zu, dass sichtbares Licht sie durchdringen, weil sie eine Gitterstruktur haben, in der die Moleküle fest positioniert sind. Anders ist es bei Glas, denn diese Substanz ist nicht fest und auch nicht flüssig, sondern es handelt sich bei Glas um eine erstarrte gestaltlose (amorphe) Schmelze.
Glas
entsteht, wenn Sand, Kalk und Soda bei einer Temperatur von 1.400
Grad Celsius zum Schmelzen gebracht wird. Dabei lösen sich die
Moleküle aus der Gitterstruktur, und sobald das Glas abkühlt und
sich verfestigt, erstarren die Moleküle in ihrer Bewegung. Das
bedeutet schlussendlich, dass kein geordnetes Gittersystem mehr
gebildet werden kann, und das Licht kann die Substanz Glas folglich
passieren.
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