Immer dann, wenn sich ein Gegenstand durch die Luft bewegt, erzeugt er Druckwellen, welche sich mit der Geschwindigkeit des Schalls ausbreiten. Nähert sich nun beispielsweise ein Flugzeug der Schallgeschwindigkeit, verdichten sich die Druckwellen vor dem Flugobjekt immer mehr. Und ist die Schallgeschwindigkeit - sie entspricht bei trockener Luft und einer Temperatur von 20 Grad Celsius etwa 1234,8 Kilometer pro Stunde - erreicht, entsteht eine Schockwelle, weil die Druckwellen nun zusammengestaucht sind. Unmittelbar vor dem Flugzeug wird beim Erreichen der Schallgeschwindigkeit ein sogenannter Mach´scher Kegel erzeugt, den das Flugobjekt als Schallschleppe hinter sich herzieht. Vom Ende des Flugzeugs geht aber noch eine zweite, negative Druckwelle aus.
Sobald die trichterförmige Schallwelle den Erdboden
erreicht, äußert sich die vordere Druckwelle als Knall, und direkt
danach folgt ein zweiter Knall, welcher von der hinteren Druckwelle
verursacht wird. Das Durchbrechen der Schallmauer ist innerhalb des
Flugzeugs jedoch nicht als Knall wahrzunehmen.
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