Einst nahm man noch an, Delfine seien besonders kluge Tiere, doch heute weiß man, dass ihre Intelligenz gar nicht so hoch ist. Bis vor Kurzem nahm man an, Delfine seien deshalb so überaus intelligent, weil sie ein großes Gehirn aufweisen. Jedoch zeigen aktuellere Untersuchungen, dass die Großhirnrinde, welche in Bezug auf die Intelligenz eine tragende Rolle spielt, sehr zellarm ist.
Die
Größe des Delfingehirns ist durch drei Hirnareale bestimmt -
besonders ausgeprägt ist das auditorische Zentrum im Mittelhirn,
weil die Meeressäuger mit dem Gehör jagen; das Kleinhirn ist für
die sensomotorischen Prozesse zuständig, und das Vorderhirn ist dür
die Bewegungssteuerung verantwortlich.
Im Klartext bedeutet
dies, dass das Gehirn der Delfine eher für athletische Leistungen
ausgelegt ist und nicht für intellektuelle. Aus diesem Grund ist es
den Tümmlern möglich, innerhalb kürzester Zeit komplizierte
Kunststücke in Form von Bewegungsabläufen zu beherrschen. Doch für
das Unterscheiden eines Vierecks von einem Dreieck benötigen Delfine
mehrere Monate - Tauben und Ratten dagegen, lernen dies eindeutig
schneller. Delfine sind also gar nicht so klug wie ihr Ruf.
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